Die Broschüren finden Sie nachfolgend zum Lesen am Bildschirm und als pdf zum Download.
Mit der dritten Broschüre der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, „Stimmen für das Berliner Schloss - Humboldtforum“, wird deutlich, auf welcher breiten Basis der Unterstützung von prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das Projekt Berliner Schloss – Humboldtforum heute steht.
Mit persönlichen Beiträgen oder in Interviews geben die Autoren Einblicke in ihre ganz persönlichen Vorstellungen und Wünsche an das große Projekt mit dem ambitionierten Thema des Dialogs der Weltkulturen in den rekonstruierten Fassaden des Berliner Schlosses im Herzen Berlins.
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Das Humboldtforum wird einen Ort bieten, an dem Museen, Bibliothek und Universität einen in die Zukunft gerichteten Dialog der Weltkulturen ermöglichen.
Die Rekonstruktion des Berliner Schlosses ist im Ergebnis ein Neubau mit neuen Inhalten. Das wurde von der Gesellschaft mehrheitlich so gewollt, und dieser politische Wille überwiegt schließlich das Interesse an einer modernen Architektur. Die Rekonstruktion wird selbst zur zeitgenössischen Architektur, die in der Zukunft einen eigenen denkmalpflegerischen Wert erhalten kann.
In diesem Heft wird der Planungsstand zum Zeitpunkt des Beschlusses vom 06. Juli 2011 vorgestellt. Planungsanpassungen sind im Rahmen der weiteren Diskussionen und Detaillierungen noch zu erwarten.
2013 ist die Grundsteinlegung geplant, 2014 sollen die Hochbaumaßnahmen in vollem Umfang beginnen. Anfang 2018 könnte der Bau fertig gestellt sein. Mitte 2019 soll das Humboldtforum im Berliner Schloss eröffnet werden.
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Berlin wird mit dem Humboldt-Forum als einem Ort der Weltkulturen in wenigen Jahren ein kulturelles Zentrum von nationaler und internationaler Ausstrahlung besitzen. Weltweit können wir beobachten, wie Kulturprojekte – mit großem Elan und erheblichen finanziellen Anstrengungen realisiert – das Renommee der Metropolen fördern, ja sogar prägenden Einfluss auf das Selbstverständnis der Nationen haben und von identitätsstiftender Wirkung sind. Oft sind es gerade Museen, die daran besonderen Anteil haben. Die Strategie liegt dabei vielfach in einer symbolkräftigen Verbindung von kulturellem Erbe und zukunftsweisenden Konzepten. Ihren breit wirkenden
Ausdruck findet sie in großen architektonischen Gesten.
Den Anfang machte Paris schon in den 1980er Jahren mit der gläsernen Pyramide im Hof des Louvre als neuer Lichtquelle und aufbrechendem Zugang zugleich; den vorläufigen Abschluss bildete dort das 2006 eröffnete Musée du quai Branly als herausragender Ort für außereuropäische Kunst und Kultur. In Madrid führt ein neues Eingangs- und Erweiterungsgebäude den Prado in ganz neue räumliche Dimensionen. Das British Museum in London schuf sich mit der Überdachung des Innenhofs und durch die Verbindung mit modernen Nutzungskonzepten ein völlig anderes Museumsgefühl, und auch hier tritt Außereuropäisches inzwischen selbstbewusst neben die Kunst Alteuropas und des Vorderen Orients.
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