Foto: Megaposter GmbH
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit begrüßte am 15.02.2012 Christian Franzke als 250.000sten Besucher der Humboldt-Box. Das Informations-Zentrum für das Berliner Schloss – Humboldtforum ist Berlins neuer Publikumsmagnet. Gleichermaßen beglückwünschten Dorothea Vogel und Gerd Henrich, Geschäftsführung Megaposter GmbH, sowie Manfred Rettig, Sprecher des Vorstands der Stiftung Berliner Schloss Humboldtforum, den Studenten Christian Franzke.
In seiner Pressemitteilung sagte der Regierende Bürgermeister: „Im Juli 2011 ist die Humboldt-Box eröffnet worden, jetzt begrüßen wir bereits den 250.000. Gast. Das zeigt: Die im Außenbild durchaus umstrittene Humboldt-Box ist in kurzer Zeit zu einem Publikumserfolg geworden.“ Klaus Wowereit nutze den Termin darüber hinaus für einen Rundgang durch die Box.
„Der Grundstein für das Berliner Schloss – Humboldtforum wird 2013 gelegt. Die Hochbaumaßnahmen beginnen 2014 in vollem Umfang“, sagte Bauherr Manfred Rettig.
Die Heidelberger Schlossgespräche starteten am 4. Oktober mit Franco Stella, dem Architekten des Berliner Humboldt-Forums. Schloss Heidelberg war als Ort präzise gewählt: Vor 110 Jahren entstand hier der Zündfunke für den heutigen Begriff der Denkmalpflege. Damals diskutierte man Rekonstruktionspläne für das berühmte Schloss. 1901 schaltete sich der Architekturhistoriker Georg Dehio in die Diskussion ein. Sein Beitrag lieferte die Argumente, warum man den Heidelberger Ottheinrichsbau, Glanzstück deutscher Renaissance-Architektur, und das ganze Schloss als Ruine erhalten und nie rekonstruierend vervollständigt hat.
Kaum ein Ort in Deutschland ist daher so unmittelbar mit dem Nachdenken über die Grundsätze im Umgang mit historischer Architektur verbunden wie Schloss Heidelberg. Die neue Veranstaltungsreihe soll zum Forum werden, auf dem sich das Gespräch über heutiges Bauen im Kontext historischer Städte weiter entwickelt.
Dem Hauptreferenten Franco Stella wurden prominente Gesprächspartner zur Seite gestellt: Beim Starttermin am 4. Oktober saßen auf dem Heidelberger Podium Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V., Manfred Rettig, Vorstand der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum und der bekannte Architekturkritiker Dr. Dieter Bartetzko.
Die Humboldt-Box, das neue Informations-Zentrum für das Berliner Schloss – Humboldtforum, begrüßte schon nach 50 Tagen die 100.000ste Besucherin. Diese Rekordzahl zeigt den überwältigenden Erfolg des neuen temporären Wahrzeichens in der Mitte Berlins und das große Interesse der Berliner Bevölkerung und der Besucher der Stadt an dem großen Kulturbauvorhaben.
In der Humboldt-Box am Schlossplatz in Berlin begrüßten am 19. August Dory Vogel, die Geschäftsführerin der Firma Megaposter, Manfred Rettig, der Sprecher des Vorstands der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, und Klaas Ruitenbeek, der Direktor des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die 100.000ste Besucherin.
Maxi Dreke kommt aus Alt-Hohenschönhausen und ist sehr daran interessiert, in der Humboldt- Box mehr darüber zu erfahren, was hier entstehen soll: „Ich bin begeistert von der Idee, das Berliner Schloss wiederaufzubauen und die Kulturen der Welt auf die Museumsinsel zu holen.“ sagte Maxi Dreke. Klaas Ruitenbeek beglückwünschte Maxi Dreke und betonte: „Jeder begeisterte Besucher der Humboldt-Box ist ein überzeugender Botschafter für unser großartiges Projekt, das Humboldtforum im Berliner Schloss.“ Mit den Worten „Damit Sie noch oft den herrlichen Blick von der Dachterrasse der Box genießen können!“ übergab Dory Vogel Maxi Dreke einen Gutschein für eine Humboldt-Box-Card für ein Jahr kostenfreien Eintritt.
„Ich würde mich freuen, wenn Sie das Projekt auch über die kommenden Jahre weiter begleiten würden“ sagte Manfred Rettig zu Maxi Dreke und wies auf die Grundsteinlegung für das Berliner Schloss – Humboldtforum in 2013 hin. Mit den Hochbaumaßnahmen gehe es dann in 2014 in vollem Umfang los. Manfred Rettig unterstrich in diesem Zusammenhang noch einmal die enorme Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für das Gelingen des Projekts.

Grußwort auf der Pressekonferenz zur Eröffnung der Humboldt-Box durch Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Grußwort auf der Pressekonferenz zur Eröffnung der Humboldt-Box durch Manfred Rettig, Sprecher des Vorstands der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum
Mit der Eröffnung der Humboldt-Box am Schlossplatz am 29. Juni 2011 wird ein weiterer Meilenstein zur Realisierung der Baumaßnahme Berliner Schloss – Humboldtforum Wirklichkeit: Als Schaufenster auf das bedeutendste Kulturprojekt Deutschlands in der Mitte der Hauptstadt Berlin informiert die Box über den Wiederaufbau der barocken Fassaden des Berliner Schlosses. Sie gibt einen spannenden Einblick in die zukünftigen Inhalte des Humboldtforums. Von der Dachterrasse aus bietet sie einen großartigen Blick auf den Bauplatz für das Berliner Schloss.
Vom Dach der Humboldt-Box wird man von der Grundsteinlegung 2013 bis zur Fertigstellung 2018 Zeitzeuge einer der bekanntesten Baustelle Deutschlands. Hier erhält Berlin wieder seine historische Mitte zurück. Mit dem Humboldtforum entsteht auf der Spreeinsel ein neues Veranstaltungsforum für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Museen, Universität und Bibliothek kehren an den Ort ihres Ursprungs zurück.
Berlin, 11. Juni 2011 – Die Hauptstadt spricht noch über das Berliner Stadtschloss, wir bauen es einfach! Im LEGOLAND Discovery Centre am Potsdamer Platz rekonstruiert Berlins einziger LEGO® Modellbauer Pascal Lenhard aus bisher 250.000 LEGO Steinen, 250 Sorten und vier verschiedenen Farben das Modell im Maßstab 1:60. Während der Grundsteinlegung für das Original am Humboldtforum wahrscheinlich erst 2013 sein wird, gibt es die zwei mal drei Meter große "Miniatur" bereits im November 2011 im MINILAND der Kinderattraktion in Berlin zu bewundern.

Wilhelm von Boddien übergibt an Manfred Rettig die zweite Spendenmillion im Beisein von Sts Rainer Bomba “
Kapitelle, Kartuschen und Konsolen, Genien und Hermen, Metopen und Muscheln, Löwen, Adler und Widderköpfe: Die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum erhielt am Dienstag, dem 23.11.2010 vom Förderverein Berliner Schloss e. V. die Modelle, Gipsabdrücke und ersten Steinbildhauerarbeiten für die barocken Fassaden des Berliner Schlosses sowie eine weitere Spendenmillion. mehr »
Prämiert wurden vier Entwürfe:
• Iglhaut + von Grote und Mila / Jakob Tigges, Berlin
• merz sauter zimmermann GmbH, Sabine Sauter, Stuttgart
• Ralph Appelbaum Assoc., Phillip Tefft, UK-Londonraumkontor
• Innenarchitektur, Prof. Jens Wendland, Düsseldorf
Lesen Sie hier die schriftliche Beurteilung des Preisgerichts. mehr »
Unter dem Motto "Einladung zum Staatsbesuch" waren Bürgerinnen und Bürger am 21. und 22. August 2010 eingeladen, hinter die Kulissen der Regierungsarbeit zu schauen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung öffnete seinen Berliner Dienstsitz in der Invalidenstraße 44 am Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr. Der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Scheuer informierte sich am Samstag am Stand der Stiftung über das Humboldtforum.
In der Villa Vigoni, dem Deutsch–Italienischen Zentrum für Europäische Exzellenz in Loveno di Menaggio trafen sich am 8. und 9. April 2010 Kunsthistoriker und Denkmalpfleger um über die Form der Rekonstruktion der Fassaden des Berliner Schlosses zu sprechen. Zu der Tagung unter dem Titel „Rekonstruktion am Beispiel Berliner Schloss aus kunsthistorischer Sicht“ lud die Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum ein.
Moderiert durch den Vorstandsprecher der Stiftung Manfred Rettig, diskutierten zwei Tage namhafte Experten aus Deutschland und dem europäischen Ausland über Fragen der Rekonstruktion des verlorenen Fassadenschmucks des Berliner Schlosses:
Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper (Berlin), Dr. Vydas Dolinskas (Vilnius), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh (Potsdam), Dr. Johannes Erichsen (München), Prof. Giorgio Gianighian (Venedig), Prof. Alberto Grimoldi (Mailand), Prof. Dr. Jörg Haspel (Berlin), Prof. Gottfried Hauff (Potsdam), Prof. Dr. Hermann Parzinger (Berlin), Prof. em. Goerd Peschken (Berlin), Prof. Dr. Michael Petzet (München), Prof. Dott. Marco Pogacnik (Innsbruck/Venedig), Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (Köln), PD Dr. Peter Stephan (Freiburg), Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski (Warschau), MR Günther Hoffmann als Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Berlin), der Architekt Prof. Franco Stella (Berlin/Vincenza) und der Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e. V., Wilhelm v. Boddien (Hamburg/Berlin).
Organisiert wurde die Tagung von Bernhard Wolter.
Der Deutsche Bundestag hatte 2002 beschlossen, dem Bericht einer Expertenkommission zu folgen, die den Wiederaufbau der barocken Fassaden der Lustgartenseite, der Schlossfreiheit und am Schlossplatz sowie im Schlüterhof empfahl. Im Inneren wird das Humboldtforum in moderne Räume einziehen. Unter dieser Vorgabe verabschiedeten die Teilnehmer ein Thesenpapier, das bei der Rekonstruktion des Fassadenschmucks als Leitfaden dienen soll, insbesondere auch in Hinsicht auf eine geplante "Schlossbauhütte".
Die 10 Thesen der Villa Vigoni (als pdf zum Download).
Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer besuchte am 12.04.2010 das Planungsbüro von Pof. Francesco Stella in Berlin. Der Architekt informierte den Minister über das Projekt Berliner Schloss – Humboldtforum und den Stand der Planungen.
Ramsauer: "Das Humboldt-Forum wird die kulturelle Mitte der Hauptstadt bereichern. Die Ausstellungen und Veranstaltungen zu außereuropäischen Kulturen in diesem Haus werden die Häuser auf der Museumsinsel wunderbar ergänzen. Hier entsteht eine Museumslandschaft von Weltrang. Durch die Rekonstruktion der Schlossfassade wird eine Lücke im Herzen der historischen Stadtmitte geschlossen."
Der Minister traf bei diesem Termin auch die beiden Vorstände der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, Manfred Rettig und Dr. Frank Nägele. Gemeinsam besichtigten sie das Büro, ließen sich aktuelle Pläne zeigen und besprachen das Bauvorhaben.
Rettig: “80 Millionen Euro müssen durch Spenden für die Fassade aufgebracht werden. Es ist auch unsere Aufgabe zusammen mit den privaten Fördervereinen, beim Bürger für das Projekt zu werben und so die Spendenbereitschaft zu steigern.“
Minister Ramsauer nutzte die Gelegenheit und stellte den zum Februar berufenen kaufmännischen Vorstand Dr. Frank Nägele der Presse vor.